Als wir unsere Wildkamera zum ersten Mal im Wald aufstellten, wussten wir nicht so recht, was uns erwarten würde. Der Wald liegt etwas versteckt hinter einer kleinen Straße mit einigen Häusern, Menschen und Hunden. Wie viel Tierleben würde es dort überhaupt geben? Zwar hatten wir deutliche Spuren von Wildschweinen gesehen, die den Boden kräftig aufgewühlt hatten, sowie von Rehen, die an den jungen Bäumen gefressen hatten, doch mehr wussten wir nicht.
Wir stellten die Kamera auf und ließen sie ein halbes Jahr lang ungestört, vom Frühjahr bis zum Sommer. Als wir sie schließlich abnahmen und das Material durchsahen, waren wir überrascht. Wir sahen:
🦊 Rotfuchs
🐗 Wildschwein
🦌 Reh und Damhirsch
🐦 Kohlmeise
🐇 Feldhase
🦡 Dachs
Seitdem ist der Sommer auf Björkesö in den Herbst übergegangen und der Herbst in den Winter. Mehrere alte Bekannte tauchen wieder auf:
🦊 Rotfuchs
🐗 Wildschwein
🦌 Reh
🐦 Kohlmeise (unser kleiner Kameraterrorist)
🐇 Feldhase
🦡 Dachs
Auch unsere Forstarbeiter und unsere treue Begleiterin, die Hündin Maja, schafften es vor die Kamera. Eine Sache machte uns jedoch neugierig: Die Damhirsche scheinen verschwunden zu sein. Wo sind sie geblieben?
Überrascht hat uns auch eine Szene, in der der Fuchs offenbar zwei Rehe jagt. Schaut bei 12:14. Spielt er nur, oder war er ungewöhnlich hungrig? Einen ausgewachsenen Rehbock oder ein ausgewachsenes Reh kann ein kleiner Fuchs wohl kaum erlegen.
Für uns ist es spannend zu sehen, was im Wald passiert, wenn wir nicht da sind. Die vielen verschiedenen Tierarten zeigen, wie lebendig und gesund der Wald ist.

